Gesetzliche Bestimmungen - fernbedienter bzw. automatischer Amateurfunkstellen

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Gesetzliche Bestimmungen - fernbedienter bzw. automatischer Amateurfunkstellen

Beitragvon DO5DGH » 5. Mai 2016, 11:41

Hallo Funkfreunde!

Aufgrund einer Vielzahl von Diskussionen über den Betrieb z. B. eines dauerhaft in Betrieb befindlichen Gateways habe ich mal folgende Infos zusammengetragen. Von zentraler Bedeutung ist dabei die "Verordnung zum Gesetz über den Amateurfunk" (Amateurfunkverordnung - AFuV), hier §13.

Links zu wichtigen Anträgen, Gesetzen und Verordnungen

AFuV:
https://www.gesetze-im-internet.de/bund ... gesamt.pdf
Verordnung Nr.82/2005:
http://www.bundesnetzagentur.de/SharedD ... onFile&v=4
Antrag:
http://www.bundesnetzagentur.de/SharedD ... onFile&v=5

Zuständiger Kontakt bei der Bundesnetzagentur

Bundesnetzagentur
Außenstelle Mülheim
Aktienstr. 1-7
45473 Mülheim an der Ruhr
Tel. (0208) 4507-265

DO5DGH
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Re: Gesetzliche Bestimmungen - fernbedienter bzw. automatischer Amateurfunkstellen

Beitragvon DO5DGH » 24. Jun 2016, 17:33

Hallo C4FM Funkfreunde!

Hier eine kurze Übersicht über die Vorgehensweise, um z. B. ein C4FM Gateway als automatisch arbeitende Relaisfunkstelle betreiben zu dürfen:

- Bei der Bundesnetzagentur, Außenstelle Mülheim a. d. Ruhr, einen "Antrag auf eine Zuteilung zum Betrieb einer Amateurfunkstelle gemäß §13 Abs. 1 der Verordnung zum Gesetz über den Amateurfunk (AFuV) vom 15. Feb. 2005 (BGBl. I S. 242)" stellen.

- Es ist durch den Antragsteller vorher zu prüfen (zu beobachten), ob ein störungsfreier Betrieb für das geplante Relais auf der beantragten Frequenz überhaupt möglich ist. Insbesondere ist der jeweils gültige Bandplan bei der Frequenzwahl zu berücksichtigen.

- Vor erstmaliger Aufnahme des Funkbetriebs einer ortsfesten Station mit einer isotropen Strahlungsleistung von 10 W EIRP und mehr hat der Funkamateur eine Selbsterklärung für die BNetzA zu erstellen, in der er durch Rechnungen oder Messungen nachweist, dass andere Personen außerhalb seines Grundstücks nicht durch die Strahlung seiner Sendeanlage gefährdet werden.

- Nach eingehender Prüfung aller eingereichten Unterlagen erfolgt durch die Bundesnetzagentur ggf. die "Zuteilung eines Rufzeichens für eine Amateurfunkstelle gemäß §13 Abs. 1 AFuV" (vorerst auf 1. Jahr befristet). In dem o. g. Fall als Multimode-Relais.

- Alsdann erfolgt ein AFuG-Gebührenbescheid der Bundesnetzagentur. Eine Festsetzung der Gebühren für die Rufzeichenzuteilung erfolgt i. H. v. 200,- Euro (Stand 06.2016)


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