Faszination Amateurfunk

Willkommen auf dem Forum von www.Amateurfunk-Oldenburg.de
Benutzeravatar
dl9bco
Beiträge: 50
Registriert: 18. Okt 2015, 16:25

Faszination Amateurfunk

Beitragvon dl9bco » 25. Nov 2016, 11:42

Jedes Hobby hat seine Reize. Ob Angler, Modellbau oder Sportler. Die Faszination mit anderen Menschen zu kommunizieren spiegelt sich als Funker wieder. Der Mythos, Funker gehören im heutigen Digitalzeitalter zum alten Eisen, stimmt nicht. Warum soll man noch funken, wenn es
Skype und Wats App gibt?

In Oldenburg gibt es einen Verein in dem sich sowohl CB Funker sowie Amateurfunker treffen.
Viele haben mit CB Funk angefangen. Reichweiten von ca. 30 Kilometer mit den dazugehörigen Geräten sind zu erzielen. Hierfür braucht man keine Genehmigung. Man kauft ein Gerät und funkt einfach los. Bekannt ist CB Funk von den LKW Fahrern, die sich noch heute auf Ihren Reisen auf Funk treffen.

Dem, den das Virus Funken gepackt hat, beschäftigt sich mit Amateurfunk. Hierbei überwindet man Funkstrecken um die ganze Welt. Baut seine Geräte, Messinstrumente und Antennen selber.
Um am Amateurfunk teilnehmen zu können, muss man eine Prüfung ablegen, um die erforderlichen Kenntnisse der Funktechnik und deren Bestimmungen ablegen muss. Viele schrecken davor zurück.
Mittlerweile gibt es Einsteigerklassen die selbst keinen Fachkundigen scheitern lassen.

Hierzu bietet der Amateurfunkclub in Oldenburg allen Interessierten die Möglichkeit über die Faszination „Funken“ zu informieren.

Der Club trifft sich jeden ersten Montag im Monat.
Informationen hierrüber findet man auf der Homepage des DARC (http://www.darc.de/distrikte/i/11/ )

Wir laden alle herzlichst ein, uns mal bei einen unserer Abende zu besuchen.
Ein lockeres und freundliches Treffen, wo wir unser Hobby zeigen können.

Der Amateurfunkclub Oldenburg

*****************************************************************************************

Was ist so besonders am Amateurfunk.
Funk begann mit Experimenten! Am Anfang war alles Experimentalfunk, sprich Amateurfunk. Bis heute werden die nach Stand der Technik höchsten (schwierigeren) Frequenzbereiche auch für den Amateurfunk freigegeben, damit dort Erfahrungen für alle gewonnen und neue Techniken entwickelt werden können. Begründer neuester Technologien.
Von Anfang an waren es stets Funkamateure, die innovativ an der Entwicklung neuer Übertragungsverfahren beteiligt waren. Einseitenbandtechnik, Schmalbandfernschreiben, digitaler Satellitenfunk, Laserlichtsprechen, modernste Frequenzsprungverfahren, gehen auf Entwicklungen von und mit Funkamateuren zurück. Dies ist der Grund, warum dieses Hobby als die besonders heute wichtige Schmiede für technischen Nachwuchs in der Nachrichtentechnik ist. Heranbilden von technischem Nachwuchs Amateurfunk interessiert und beschäftigt die Jugend, führt sie über einfache technische Demonstrationen, Kurse in vielen Ortsverbänden und Besuche bei Funkamateuren an die weltumspannenden Funktechniken mit ihren vielen Funkbetriebsarten, wie z.B. Telegrafie, Telefonie, Bild- und Datenübertragung in vielerlei Frequenzbereichen. Oft beginnend mit geringsten Eigenmitteln, werden sie durch Funkamateure aus der Industrie, auch zu deren eigenem Nutzen, unterstützt.
Völkerverständigung.
Amateurfunk kennt keine Grenzen. Kontakte in alle Welt und zu Ländern aller Regierungsformen waren und sind die tägliche Praxis. Pflege der Freundschaft zwischen Funkamateuren aller Länder, die Förderung international aufgeschlossener Gesinnung, der Toleranz und der Kultur sind „wichtige“ Bestandteile des Hobbies.
Notfälle:
Rasche Hilfeleistungen Wenn alles an Kommunikation zusammenbricht, sind es die Funkamateure die mit einfachen Mitteln den Kontakt herstellen können. Dies wurde schon bei vielen Erdbebenkatastrophen (z.B. Armenien, Türkei), aber auch bei der Flutkatastrophe Hamburg und aktuell in Südostasien deutlich.
Gemeinschaft.
Durch den hohen Grad der Organisation, wird in Ortsgruppen der Gemeinsinn gepflegt. Technischer Austausch, Fortbildung und Erfahrungsaustausch können letztlich auch im Berufsleben oft weiterhelfen oder Ideen schaffen. Viele behinderte Menschen (insbesondere Blinde) finden ein geeignetes Betätigungsfeld, das Lebensmut schafft und erhält, weswegen deren Anteil deutlich überproportional erhöht ist.
Nutzung durch jedermann
Nach entsprechender Ausbildung und Prüfung stehen die zugeteilten Frequenzbänder jedermann zur Verfügung.
Was ist so besonders am Kurzwellenbereich.
Kleinste Leistungen - große Entfernungen.
Kurzwellen habe die im Spektrum einmalige Eigenschaft, an der Ionosphäre der Erde reflektiert zu werden. Mit 50 Watt ist man bereits, je nach Funkwetter, mit dem richtigen Frequenzbereich, auf der ganzen Welt unzensiert empfangbar. Dies ist besonders wichtig in Diktaturen. International anerkannter Funkdienst Amateurfunk ist ein nach internationalem Fernmeldevertrag anerkannter Funkdienst mit regelrecht zugeteilten, geschützten Frequenzbereichen. Er kennt keine Ländergrenzen und verbindet Völker. Mehr als 10 Millionen Funkamateure der ganzen Welt haben sich u.a. zur Verteidigung ihrer Interessen zusammengeschlossen. Im Jahre 1925 gründeten Vertreter aus 9 Ländern die Internationale Amateur Radio Union (IARU), die nach ihren heutigen Statuten Dachverband von 140 nationalen Vereinigungen der Funkamateure ist. Die IARU wiederum hat Beobachterstatus mit beratender Funktion bei der ITU, einer Unterorganisation der UNO, die in regelmäßigen Sitzungen die Frequenzbereiche der einzelnen Funkdienste weltweit festlegt. Der IARU gehört auch der Deutsche Amateur-Radio-Club e. V. (DARC) als Interessenverband der Funkamateure in der Bundesrepublik Deutschland an.
Einfachste Technik bei Kurzwelle nutzbar.
Sende- und Empfangstechnik sind im Kurzwellenbereich Jahrzehnte alt und extrem einfach. So ist der Empfang prinzipiell mit ein paar Bauteilen möglich, ein kleiner Weltempfänger ist unter 20 € zu haben. Einfache Systeme sind sehr störunanfällig. Während freie Informationen in Krisenzeiten via Internet und Satellitentechnik ggf. manipuliert (Stichwort: gezielte Virenattacken) werden, sind Kurzwellensender schnell und flexibel zu betreiben, daher kaum angreifbar. So kann notfalls die Informationsfreiheit erhalten bleiben. In Entwicklungsländern ist Erreichbarkeit für Hilfsorganisationen oft nur über Funkamateure möglich.


Wie wird man Funkamateur?
Wer Funkamateur werden möchte, muss eine Prüfung bei einer Außenstelle der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BNetzA) ablegen. Daraufhin erhält man eine Amateurfunkgenehmigung und ein international gültiges Amateurfunkrufzeichen. Diese Prüfungen bestehen aus den Abschnitten Technik, Betriebstechnik und Gesetzeskunde. In Deutschland gibt es zwei Genehmigungsklassen mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten und Prüfungsanforderungen. Speziell für den Einsteiger wurde die Klasse E geschaffen, in der für den Prüfungsabschnitt Technik erweiterte Grundkenntnisse aus dem Physikunterricht abgefragt werden. Mit der Klasse E darf man mit 75 W Sendeleistung im UKW-Bereich und darüber hinaus auch auf einigen weiteren KW Frequenzen funken. Die Genehmigungsklasse A ermöglicht Funkverbindungen auf allen Amateur funkbändern mit einer Leistung von bis zu 750 W. Eine besondere Chance zur Ausbildung zu künftiger Funkamateure bietet der Ausbildungsfunkbetrieb, der erstmals im neuen Amateurfunkgesetz von 1997 geregelt ist. Jeder Funkamateur kann entsprechend seiner Genehmigungsklasse ein Ausbildungsrufzeichen beantragen und kann dann durch praktischen Funkbetrieb Auszubildende auf die Amateurfunkprüfung vorbereiten. Rund 45.000 Funkamateure in Deutschland sind Mitglied im Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) e.V., der auch Kurse zur Vorbereitung auf die Amateurfunkprüfungen anbietet. Insbesondere sei hier auf den Internet-Kurs „Online zur Amateurfunkprüfung“ für die Klasse E und A hingewiesen.

Zurück zu „Willkommen“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast